2011

Schwerin, Pfaffenteich - 20. Drachenbootfestival - 20./21.08.2011

Samstag früh, 9:15 Uhr: "Wir rufen alle Teams für den 1. Vorlauf auf." Wir machen gerade Rumpfkreisen. 
9:20 Uhr: "Es fehlen noch die OSPA-Dragons." Wir laufen am Ziegelinnensee zurück zum Pavillon. 
9:25 Uhr: "Die OSPA-Dragons bitte sofort ins Marshalling. Sofort!" Wir ziehen die Rennshirts über. 
9:30 Uhr: "Letzter Aufruf für die OSPA-Dragons. Begebt euch unverzüglich ins Marshalling. Dies ist der letzte Aufruf!" Mit erstaunten Augen machen wir uns auf den Weg...

Wenn dabei unser schnellstes Rennen des Wochenendes herausspringt sagt das wohl Alles. Oder?! Doch von Anfang an: voll hochgesteckter Erwartungen fuhren wir zum Pfaffenteich - liefen die letzten Trainingseinheiten doch ausgezeichnet. Was sollte uns auf dem erneuten Weg ins Finale aufhalten? 
Wohl am ehesten wir selbst. Konnte man den ersten Vorlauf noch mit mangelnder Konzentration begründen, zeigte der 2. Vorlauf, dass wir das Training nicht auf den Punkt umsetzen konnten. In der Startphase fehlte die Explosivität, die fehlende Geschwindigkeit für die Strecke konnten wir auf 200m nicht mehr aufholen. Dennoch waren wir guter Dinge, es am Sonntagmorgen besser zu machen. Mit einem bärenstarken Auftritt über die 1000m-Distanz und einem Pokal für Platz 6 klang der Samstag versöhnlich aus. Sonntag früh: die Stunde der Wahrheit - es geht um Alles oder nichts. Nur die beiden Erstplatzierten erreichen das Halbfinale. Durch den schwachen Auftritt am Samstag werden wir einem starken Lauf zugeteilt. Mit einem katastrophalen Rennen mit Paddelgeklapper müssen wir uns hinter dem Sportsteam Hamburg, den Seebären und den Blue Bulls einreihen. Aus der Traum vom A-Finale. Nicht mal das kleine Finale dürfen wir fahren - stattdessen stehen wir im C-Finale. Enttäuschung macht sich breit, über die auch der Sieg in den Business Games nicht hinwegtrösten kann. Mit Plastekeulen und nur 16 Paddlern wurde uns das Leben nicht leicht gemacht und wir mussten richtig arbeiten um zu gewinnen. Vielen Dank dafür an die teilnehmenden Teams.

Warnemünde - 16. Drachenbootfestival - 09/10.07.2011

Warnemünde 2011 - und die Formkurve zeigt wieder nach oben.Wie gewohnt starteten wir zu früher Stunde in unseren ersten Vorlauf: dieses Jahr gegen die BlueBulls, den DragonClub und das Team Neuruppin. Trotz intensiver Erwärmung waren die Muskeln noch nicht ganz wach - in 1:11:62min reichte es für Platz 3. Zusätzlich spielte uns das Wetter nicht unbedingt in die Karten: in den folgenden Läufen nahm der Rückenwind immer mehr zu, die Zeiten purzelten. So gingen wir etwas angespannt aber hoch motiviert in den 2. VL gegen die Havana Boys, das ABC-Team und den letztjährigen Sieger hanLo-LoveBoat. Das Rennen selber lief gefühlt nicht allzu stark, die Zeit belehrte uns mit gefahrenen 1:10:20min jedoch eines besseren. In der Addition reichte uns das um in die höchste Rennklasse eingeteilt zu werden. Uns allen fiel ein Stein vom Herzen - war es doch noch nie so schwer gewesen in die A-Klasse zu paddeln

Doch die Erleichterung währte nicht lange - bescherte uns die Glücksfee mit dem Jugendnationalteam und dem hanLo-LoveBoat doch gleich zwei Favoriten für das Halbfinale. Das Rennen komplett machten die Blues Brothers aus Schwerin. Mit einem deutlich verbesserten Start konnten wir das Rennen bis zum Schluss offenhalten und mussten uns mit 1:09:00min nur ganz knapp als Dritter einordnen - 4 Hundertstel fehlten uns im schnellsten Rennen des Tages zum großen Finale. Die Zufriedenheit über das Geleistete überwog jedoch deutlich, so dass wir uns für das letzte Rennen des Tages - das B-Finale - kaum zu motivieren brauchten. In einem wieder sehr schnellen Rennen konnten wir uns vor den HSP Seebären, den Zuarinern und dem ABC-Team aus Köpenick durchsetzen und bewiesen, dass man auch auf der vermeintlich längeren Bahn 4 gewinnen kann. Platz 6 im letzten Jahr, dieses Mal Platz 5 - es geht wieder aufwärts!

Am Sonntag fuhren wir dann erstmals den Sprintcup mit - die 100m Distanz war völlig neu für uns. Wir konnten uns von Rennen zu Rennen steigern und wurden im Endeffekt 10ter. Ohne Trainingsvorbereitung und mit 4 Gastpaddlerinnen - DANKE! - am Start war es eine interessante Erfahrung und vielleicht schaffen wir es im nächsten Jahr ein voll besetztes und trainiertes Boot an den Start zu bringen um auch in den Hundertstelentscheidungen den Drachenkopf vorn zu haben.

Schwerin, Fauler See - 1. Offene Schweriner Stadtmeisterschaften - 25.06.2011

Am 25. Juni fanden die 1. Offenen Schweriner Stadtmeisterschaften anstelle des Drachenbootfestes auf dem Faulen See statt. In den letzten Jahren zum Tummelplatz etlicher Sportteams geworden, wagten die Veranstalter nun einen Schritt zurück zu ihren Wurzeln, indem sie die Veranstaltung auf einen Tag verkürzten und nur für Schweriner Teams und Mannschaften aus der Region freigaben. Ob sie sich damit einen Gefallen getan haben, soll an dieser Stelle unbeantwortet bleiben, die Meinungsbildung obliegt dabei jedem einzelnen.Wie es sich für ein familiäres Event gehört, starteten wir zu einer recht späten Zeit gegen nur zwei Schweriner Teams, da das dritte Team mangels Paddlern absagen musste. Nach einem etwas gedeckelten Start lagen wir knapp eine Bootslänge vorn, so dass wir das Rennen mit einem langen und ruhigen Schlag durchfahren konnte. Ähnlich gestaltete sich das zweite Vorlaufrennen, auch hier bot der Kampf der Schweriner Boote um Platz 2 mehr Spannung. Der Halbfinalmodus war ebenfalls human gehalten, so dass von 4 startenden Booten gleich 3 ins Finale einzogen. Mit angezogener Handbremse beendeten wir das Rennen als Zweitplatzierter hinter den Zuarinern. An Land angekommen mussten wir dann erstmal unseren Pavillon neu aufbauen, den es bei dem stürmischen Wetter aus der Verankerung gerissen hatte.

Im Finale gegen unsere Clubgefährten vom DragonClub Rostock, de Zuariner, die Flying Turtles, die Aquaholics und die Sternberger Pastinetten fuhren wir dann erstmalig an diesem Tag mit offenen Visier. Während der Start im Rennen zuvor noch bestens geklappt hatte, standen wir nach den ersten zehn Schlägen beinahe auf der Stelle. Obwohl wir nicht das Optimum rausholen konnten, gingen wir als Erster auf die Strecke. Dort rächte sich die fehlende Geschwindigkeit jedoch, als der DCR sich wie eine Lokomotive an uns vorbeischob und noch eine gute Bankreihe Vorsprung herausfuhr. Dennoch hat sich gezeigt, dass wir im Training auf dem richtigen Weg sind und auch unsere “Frischlinge” freuten sich über ihren ersten erfolgreich absolvierten Wettkampf. Nach einer langen Mittagspause standen abschließend die 1000 Meter auf dem Programm. Diese wurden auf 6 Bahnen von einem Ende des Faulen Sees bis ins 250m-Ziel gefahren. Der erste Lauf diente lediglich der Zeitqualifikation um als eins der sechs schnellsten Teams ins Finale zu fahren. Mit einem ruhigen Schlag fuhren wir das Rennen von vorne weg ins Ziel. Mit 4:48min reihten wir uns als Vierter im Starterfeld auf, überraschend hatten sich noch die Aquaholics und die Sternberger Pastinetten mit einer engagierten Leistung zwischen den DCR und uns geschoben.

Dies kam uns sehr entgegen, konnten wir doch so unser Rennen auf der Außenbahn fahren und mussten uns nicht damit beschäftigen, was die direkte Konkurrenz machte. Mit kräftigen Startschlägen schoben wir uns auf die Strecke und konnten uns von unseren Nebenbahnen absetzen. So verblieb einzig der DCR, der zur 500m-Marke bereits eine halbe Bootslänge Vorsprung rausgefahren hatte. Konzentriert fuhren wir jedoch unseren Schlag weiter und zogen ihn auf den letzten 300 Metern konsequent nach oben. Mit einem furiosen Rock‘n’Roll-Endspurt saugten wir die Strecke förmlich auf und trotzten dem individuell stärker besetzten DCR Meter um Meter ab. Im Ziel war der Rennausgang mit bloßem Auge kaum auszumachen, vielleicht war aber auch nur der Kopf nicht in der Lage - hatten wir doch allen Sauerstoff in die Arme geschickt. Die Siegerehrung fiel somit eindeutig zugunsten der Rostocker Teams aus. Mit einer Zeit von 4:26min waren wir auch auf den 1000m Zweiter geworden – damit kann man nach Stand der Dinge zufrieden sein, auch wenn der eine oder andere gerne mehr erreicht hätte. In den nächsten Trainingseinheiten und individuell im Kraftraum stehen jedenfalls die Möglichkeiten zur Verfügung diese Lücke zu schließen. OSPA-Dragons - Go! Go! Go!

Rostock - 2. Rostocker Langstreckenrennen - 30.04.2011

Nachdem wir unseren eigentlichen Saisonstart mit dem Berliner Halbmarathon mangels Teilnehmern absagen mussten war es nun beim 2. Rostocker Langstreckenrennen endlich soweit. Einigen Paddlern war die Strecke dank letztjähriger Gastspiele bei anderen Teams schon bekannt, so dass wir nicht ganz unvorbereitet ins Rennen gingen. Auf der Außenbahn gestartet, konnten nur der DragonClub Rostock und die Wan Sui Dragon aus Hamburg das Tempo mitgehen. Bis zur Wende konnte kein Boot dem anderen davonfahren, so dass wir ganz außen die schlechteste Bahn für die Wende innehatten. Um diesen Nachteil wieder wettzumachen nahmen wir Fahrt raus um hinter den beiden anderen Teams innen durchzustechen. Leider fuhren die Hamburger dieselbe Taktik und wir mussten mehrfach abstoppen um nicht mit ihnen zu kollidieren. Auf dem Rückweg peitschte uns der Wind von vorne ins Gesicht. Während wir mit den Wan Suis um die zweite Position kämpften und uns gegenseitig Wasser abgruben konnte der DCR seine Führung ausbauen. Auch die zweite Wende lief nicht glücklich, erneut gingen wir Kopf an Kopf mit dem Hamburger Boot auf das nächste Teilstück.

Vor der 3. Wende war klar, dass wir auf der Außenbahn gegenhalten wollten. In dieser Wende stand uns dann endlich auch mal das Glück zur Seite: die Wan Suis fuhren einen zu engen Bogen und verhedderten sich mit der Wendeboje. Ohne die Hamburger an unserer Seite brachten wir unser Boot auf Geschwindigkeit um zum Angriff auf den DCR zu blasen. Während dieser letzten 3 Kilometer saugten wir uns förmlich an ihr Boot ran und verkürzten den Abstand von mehr als 6 Bootslängen auf ein paar Meter.

Doch für den ganz großen Coup sollte es nicht mehr reichen: dafür hatte die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet und auch DCR-Steuermann Jochen vereitelte auf Kampflinie fahrend eine mögliches Überholmanöver. Letztlich kamen wir nur 6 Sekunden dahinter ins Ziel. Glückwunsch an unsere Vereinsgefährten zum Sieg und allen weiteren Teams für den tollen Kampf!

Rostock - 5. Rostocker IndoorCup - 08.01.2011

Der erste Wettkampf des Jahres ist schon wieder Geschichte und aus unserer Sicht ein recht erfolgreiches Stückchen davon.Nach eingehender Betrachtung des Rennplans, stand der Beschluss, das 1. Rennen gegen das BFC-Team Wittenberge nicht mit 100% anzugehen. Der erste Wasserkontakt seit vielen Wochen fiel dann mit 14,29sek auch dementsprechend kurz aus. Durch diesen Auftakt mussten wir uns über die Hoffnungsläufe in den Wettkampf zurückfighten. Dies gelang in den beiden Rennen gegen die angetauten Fischstäbchen (11:90sek) und die Euranihas (18:25sek) kurz und schmerzlos, obwohl man attestieren muss, dass das Niveau aller Teams gestiegen ist und sich auch vermeintlich schwächere Gegner nicht mehr so leicht wegschieben lassen, wie in den Jahren zuvor.Im Viertelfinale warteten dann die Sportfreunde der BSG Pneumant Fürstenwalde mit ihren dicken Armen auf uns. Mit unserem disziplinierten Schlag konnten wir sie jedoch in die Schranken weisen und nach 50,82sek über die Begrenzung schieben. Im Halbfinale trafen wir auf die Fool Fighters, gegen die dann aber kein Kraut gewachsen war. Knappe 30 Sekunden konnten wir gegenhalten, dann war das Rennen auch schon vorbei.Mit einem Sieg im kleinen Finale gegen das starke Boot der Partyflotte aus Friedersdorf, bei dem wir sie in 24:20sek schön gleichmäßig zurückschoben, konnten wir den Wettkampf dann aber doch erfolgreich beschließen.

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