2009

2009 - der Höhepunkt unserer Teamgeschichte!

Alles begann ganz lauschig beim Lagerfeuer im Trainingslager in Güstrow. Unterstützt von "wärmenden" Getränken hielt unser Führungsduo Alex und Mülli mit seinen Wünschen für diese Saison nicht länger hinterm Berg: 

• vor einem allseits bekannten saustarken Schweriner Team einlaufen, das im Alphabet im Gegensatz zu den Ergebnislisten eher weit hinten zu finden ist 
• Warnemünde gewinnen 
• 59 Sekunden auf 250m fahren 

So motiviert gelang es uns die Saison mit vier 4. Plätzen in Neuruppin, beim Berlin CityCup, am Faulen See und über die 21km beim 1. Berliner Halbmarathon zu beginnen. Allesamt starke Ergebnisse aber noch längst nicht das Optimum. Das wir es besser können bewiesen wir mit dem 2. Platz über 2000m - nur knapp hinter dem mit Nationalmannschaftspaddlern gespickten Team der Fetten Motte - und weit vor dem Rest des Feldes am Faulen See. Ebenso erfolgreich war der neuerliche Ausflug nach Fürstenwalde: in beeindruckender Art und Weise gewannen wir beide Distanzen. 
Das Sahnehäubchen auf diese tolle Saison erpaddelten wir uns dann bei unserer Heimregatta in Warnemünde: nach 9 Jahren gelang uns der lang ersehnte Sieg vor der versammelten Drachenboot-Elite. Die magische Minutenmarke fiel am Pfaffenteich leider nicht, dafür konnten wir beweisen, dass wir zu den schnellsten Teams auf der norddeutschen Drachenboot-Hemisphäre gehören. Mit einem 3. Platz beim Schweriner IndoorCup beendeten wir die Saison mit einem weiteren Pokal. 

Zudem nahmen 17 OSPA-Dragons an gleich 2 Deutschen Meisterschaften teil, wobei die Frauen bei 6 Starts gleich 5x auf's Podium durften. 

SN, Pfaffenteich - 18. Drachenbootfestival - 22.08.2009

59 Sekunden - trotz aller Erfolge dieses Jahr, wollten wir endlich unter die magische Minutenmarke. Am Pfaffenteich sollte sie nun fallen. Ein ehrgeiziges Ziel, besonders wenn man bedenkt, wie die Trainingsteilnahme nach dem Sieg in Warnemünde gesunken war. Und so gestaltete sich auch das 1. Rennen: der Start zu lasch, der Übergang ruppig und im Endspurt fehlte der letzte Biss. Mit einer Zeit von 1:02,22 wurden wir hinter den Pierknüppeln, den Los Banditos und dem Carolinum nur Vierter und mussten uns einige "nett gemeinte" Sprüche anhören. ;) Als uns der NDR dann im 2. Rennen eine Kamera auf den Trommelbock schnallte, machte es dann deutlich hörbar *klick* in den Köpfen. Nun wollte sich jeder von seiner besten Seite zeigen und schon lief das Boot deutlich besser. In einer Zeit von 1:00,65 schoben wir uns vor dem uns bis dato unbekannten Boot der KRK Blue Eagles als 1. ins Ziel - damit war der direkte Einzug in die ZL am Sonntag besiegelt. Auf den 900m konnten wir uns im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessern: erneut Platz 12. Da heißt es für den Winter: Eisen fressen. =)

Am Sonntag dann wollten wir sehen wohin die Reise geht: erneut das Boot der KRK Bue Eagles sowie die Red Devils neben uns. Am Start waren alle hellwach und auf der Strecke holten wir uns den nötigen Abstand um auch dieses Rennen als 1. zu beenden. Hinter uns entbrannte der Kampf um den 2. Halbfinalplatz, den die KRK für sich entscheiden konnte. Unser Halbfinale selbst behielt dann eine Überraschung für alle Teams parat: hatte der Veranstalter doch tatsächlich die 6 schnellsten Teams in einen Lauf gepackt. Noch vor dem Start wurde unter den Mannschaften gefrotzelt, dass dies ja schon das eigentliche Finale sei. Wie dem auch sei: es wurde das erwartet schnelle Rennen in dem wir uns mit Rang 5 begnügen mussten. Ein wenig demotiviert ob des Ergebnisses ging es dann abschließend in das B-Finale, in dem die Luft endgültig raus war. Erneut die KRK neben uns (diesmal mit dem besseren Ende für sich), erneut Platz 5, erneut in einer 1:02er Zeit. So konnten wir uns als 11. gegenüber dem Vorjahr zwar um 3 Plätze verbessern, die magische "59" wartet aber immernoch auf uns. Zeit für die wohlverdiente Pause nach der langen Saison, bevor es im Winter wieder heißt: Zähne zusammenbeißen und Grundlagen schaffen.

Warnemünde - 14. Drachenbootfestival - 11.07.2009

Warnemünde - unsere Heimregatta bei der vor 8 Jahren alles begann. Warnemünde 2009 - unser bisher größter Triumph. Obwohl wir ohne 2 EM-Teilnehmer (Ina mit dem TeamMV & Peter mit den Schwerin UHU's) antreten mussten, lief das Boot dank tatkräftiger Unterstützung von Inga sowie Nora & Feli vom ersten Schlag an richtig gut. Trotz der frühen Uhrzeit unseres Eröffnungsrennens um 8:30 Uhr gelang es uns souverän vor dem Sportsteam Hamburg, dem WAGO-Dragon Team und dem Arthur Becker Club Köpenick ins Ziel zu paddeln. In 1:08:71min erpaddelten wir zudem die Bestzeit der 1. Vorlaufserie, die auch im Tagesverlauf nicht mehr unterboten werden sollte. Als wir dann im 2. Vorlauf ebenfalls die Bestzeit mit 1:09:05min vorlegten stand nicht nur der Einzug in die Leistungsklasse A fest. Jeder von uns merkte: da geht heute was!

So ließ sich dann auch niemand nervös machen, als die Hamburger im 1. Halbfinallauf ihren Trommler vergaßen und sich daraufhin 12 Boote im engen Startbereich drängten und auf ihr Rennen warteten. Zusätzlich angestachelt durch die Kommentare der gegnerischen Mannschaften konnten wir unsere Leistung in 1:09:99min erneut bestätigen und zogen erstmals in unserer Geschichte in das A-Finale ein. Im Gegensatz zum Vorjahr waren zusammen mit den Los Banditos gleich zwei Rostocker Crews im Finale vertreten. Dazu gesellten sich noch das Sportsteam HH sowie die Red Devils aus Schwerin.

Am Start katapultierten wir uns sofort an die Spitze und schoben uns mit langen, harten Schlägen dem Ziel entgegen. Als wir gut 100m vor dem Ziel zum Endspurt ansetzten wuppte der Kahn nochmals merklich nach vorne und im Ziel trauten wir unseren Augen kaum: kein Fotofinish wie erwartet sondern ein deutlicher Sieg mit satten 6/10 sek zum Zweitplatzierten. Ekstatisch feierten wir noch auf dem Wasser: Edgar feuerte vor Freude sein Paddel in die Warnow, die Laola schwappte durch das Boot und der Schlachtruf ertönte nicht nur einmal. Wir hatten es tatsächlich geschafft: Sieg in Warnemünde!!!

Neue Berlin, Grünau - 12. CityCup - 27.06.2009

Premiere für die OSPA-Dragons - erstmals nahmen wir am CityCup auf der Regattastrecke Grünau teil. Da vorab kein Rennplan bekannt war und auch am Regattattag lediglich die Rennnummern aber keine Startzeiten, gestaltete sich der Ablauf leicht chaotisch. Viel zu früh hatten wir uns erwärmt, entsprechend schwierig war es die Spannung zu halten. Dann wurden wir endlich von der Leine gelassen und konnten das Rennen in 50sek lang und kraftvoll nach hause fahren. Der Hoffnungslauf blieb uns somit erspart, dafür zog sich die Pause bis zum nächsten Rennen beinahe endlos hin. Zum Halbfinale aber waren alle hellwach: mit einer flachen 48er-Zeit verwiesen wir die Bloody Hedgehogs und die RIESENDrachen auf die Plätze und zogen als bis dato schnellstes Team ins Finale ein.

Im Endlauf machten uns dann unserer Nerven einen Strich durch die Rechnung. Zuerst verursachte das Neubrandenburger Boot einen Fehlstart, das Rennen wurde aber dennoch fast bis zum Ende durchgezogen. Im Wiederholungsrennen klebten wir dann am Start förmlich fest, im weiteren Rennverlauf gab jeder sein Bestes - leider nicht immer im Gleichklang. So konnten wir unsere Leistung aus dem Halbfinale in 49sek nicht bestätigen und fuhren auf dem undankbaren vierten Platz ein. Schon wieder! Zwar hatten wir uns nach dem tollen Halbfinale mehr erhofft aber Platz 4 von über 100 Mannschaften, zudem als schnellstes Rostocker Boot (vor den Los Banditos und den Havana Boys) ist dann doch ein tolles Resultat.

Schwerin, Fauler See - 15. Drachenbootfest - 20.06.2009

Der Faule See in Schwerin - seit Jahren ein gutes Pflaster für uns. Nach den tollen Ergebnissen des Vorjahres waren wir bestrebt, die Rennen 2009 ebenso gut abzuschließen. Neben den bekannten Distanzen über 250m & 2000m wurden erstmals auch Rennen über die "Königsdisziplin" von 500m ausgetragen. Im 1. Sprintrennen des Tages überzeugten wir gegen starke Konkurrenz mit einem klaren Start-Ziel-Sieg. Der Sieg im 2. Lauf war gleichbedeutend mit dem direkten Einzug in das Halbfinale am Sonntag. Gleiches gelang uns durch den 2. Platz im 500m-Vorlauf. So standen abschließend die 2000m auf dem Plan, die dieses Jahr mit nur einer Wende aufwarteten. Ebenfalls sehr entgegen kam uns die Startposition an der 1. Stelle unseres Blocks.

Von vorne weg konnten wir unser Rennen gestalten und uns kontinuierlich vom Feld absetzen. Bei der Siegerehrung am Abend wanderten unsere Mundwinkel mit jedem genannten Team unweigerlich in die Höhe: Platz 2 lediglich 5sek hinter der "Fetten Motte" und mehr als 10sek Abstand zum Vorjahressieger "Elb Meadow Masters". Dieser Erfolg wurde natürlich zünftig gefeiert und so sahen einige Sportler am Morgen danach auch aus. ;) Der Pokal auf dem Frühstückstisch überstrahlte die leicht übernächtigten Gesichter aber mühelos. Im folgenden 500m-Halbfinale funktionierte das mit dem Strahlen dann leider nicht. Zwar fuhren wir in 2:06min ein bärenstarkes Rennen, kamen aber "nur" als Vierter ins Ziel. Eben diese 3 Teams vor uns sollten auch das Finale unter sich auszumachen. So galt unsere Konzentration den 250m-Läufen.

Wie auch im Vorjahr gelang uns der viel umjubelte Sprung ins A-Finale. Der Gesamtsieg wurde wie erwartet unter den Teams "Fette Motte" und "2. Wahl" ausgetragen, dahinter entbrannte ein heißer Kampf um die Plätze. Auf den letzten Metern gelang es dann doch den "Fool Fighters" an uns vorbeizuziehen und sich Platz 3 zu sichern. Direkt dahinter durchbrachen wir die Lichtschranke vor den Zuarinern und unseren Clubgefährten vom Dragonclub Rostock. Knapp am Podium vorbeigeschrammt überwiegt dennoch die Freude über das Erreichte. Schwerin, Fauler See: auch dieses Jahr wieder ein gutes Pflaster für uns - ein sehr gutes.

Fürstenwalde - 7. FüWa-Race - 05.06.2009

Auf ging es am Freitag zu unseren Sportfreunden nach Fürstenwalde um die sportlichen Leistung aus Neuruppin zu bestätigen. Erstmals in der 5-jährigen Geschichte dieser Veranstaltung wurde das 2500m-Langstreckenrennen in völliger Dunkelheit ausgetragen. Vielleicht lag es aber auch an der mangelnden Konzentration zu später Stunde, dass das Boot nicht richtig ins Rutschen kam. Dafür machte sich das Wintertraining bezahlt und wir fuhren das Rennen als Erster in 10:24min über die Kraft nach Hause. Am nächsten Morgen waren wir dafür umso wacher und konnten die Vorläufe souverän zu unseren Gunsten gestalten: als einziges Team kratzten wir an der Minutenmarke. Im Halbfinale wurde es dann schon enger - nur dank eines starken Endspurts konnten wir die anderen Boote auf Abstand halten.

Denkbar knapp sollte es dann im Finale werden. Ganz außen gestartet, setzte sich ein Boot nach dem anderen auf unsere Welle und so kamen wir mit den 3 Booten der Spreepoint Dragons, der Pneumantdragons und der Spreecoyoten im Schlepptau ins Ziel. Aufgrund der schrägen Ziellinie war der Zieleinlauf mit dem bloßen Auge nicht auszumachen, umso größer dafür die Freude als der Sprecher die Platzierungen verkündet: "auf Platz 1 die OSPA-Dragons aus Rostock!" Beide Distanzen gewonnen, zudem den Streckenrekord deutlich runtergeschraubt - ein rundum gelungenes Wochenende.

Neuruppin - Hafenfest - 02.05.2009

Nach dem erfolgreichen Abschneiden beim Halbmarathon in Berlin ging es erstmals für diese Saison auf die Sprintdistanz über 200m nach Neuruppin. Gleich im ersten Rennen machten wir uns einen Namen als "Open-Schreck" ;) als wir dem Männerboot aus Neuruppin einen harten Kampf lieferten und nur wenige Zehntel dahinter ins Ziel schossen. Dem vorrausgegangen war eine Beinahe-Kollision beider Boote, was sich aufgrund der nicht ausgetonnten Bahnen und dem bunten Zusammenwürfeln aller Leistungsklassen notgedrungen noch mehrfach wiederholen sollte.

Auch das 2. Rennen gestaltete sich mit Platz 1 in 52 Sekunden erfolgreich. In der Addition gehörten wir damit zu den 9 schnellsten Mannschaften der Mixed-Kategorie. In einem äußerst engen Rennen - und das im wahrsten Sinne - kamen die Plätze 2-4 sogar innerhalb 4/100sek ins Ziel. Hinter dem Siegerboot der Yellow Submarine, den Preußendrachen und dem Team Neuruppin reihten wir uns auf Position 4 ein, noch vor den Steel Dragon, dem Pommernexpress und den Zuarinern. Die Spritzigkeit fehlt noch etwas aber sonst sind wir auf einem guten Weg.

Berlin, Köpenick - 1. Halbmarathon - 18.04.2009

Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin! So oder so ähnlich klang unser Motto als wir im Winter unsere Teilnahme am 1. Berliner Halbmarathon für Drachenboote beschlossen. Einzig Peter wusste, auf was wir uns da einlassen, allen anderen war diese Distanz komplett neu. Die rege Teilnahme am Wintertraining und die erfolgreich abgeschlossenen Langstreckenrennen der vergangenen Saison machten aber allen Mut und so brachen wir am Samstagmorgen ins 200km entfernte Berlin auf. Drei Stunden später, lag unser Boot im Wasser und die Nervosität stieg bei dem ein oder anderen deutlich. Ein straffer Zeitplan ließ lediglich eine kurze Erwärmung zu, bevor wir uns auf unsere Position im Starterfeld begaben. Vor uns lagen 4 Boote nebeneinander, links neben uns 2 weitere und hinter uns die nächste Viererreihe. Im Päckchen schwammen alle Boote ein und kaum hörbar ertönte das Startkommando ARE YOU READY - ATTENTION - GO!! Wie bei solch einem Massenstart zu erwarten, ging es heiß her und die Wellen wogten hoch in die Boote. So fanden wir uns schnell eingekesselt zwischen den Wolfsdrachen 2, den Greifendrachen und dem Pommernexpress wieder. Mehrere Versuche nach links oder rechts auszubrechen um nicht vollends mit den Kreuzwellen der vorderen Boote zugeschüttet zu werden, scheiterten, denn kein Boot wollte zurückstecken. So waren auf den ersten 2 km je zwei Paddler permanent mit Schöpfen beschäftigt, bis sich die Situation etwas entspannt hatte.

In einer der ersten Rechtskurven des Kurses gelang es Steuermann Jan dann, uns exzellent durch die Kurve zu bringen, so dass wir auf einen Schlag den Pommernexpress losgeworden waren und innen an den Booten der Red Devils und der MO-Dragons vorbeischossen. Etwas weiter vorne verkeilten sich die Boote der Drag Attack Wuppertal und der Wolfsdrachen 2, die daraufhin auf eine Sandbank liefen und etwas Zeit brauchten wieder in tieferes Fahrwasser zu kommen. Somit waren wir schon auf die 4. Position vorgefahren. Es ging in den knapp 10 km langen Kanal, der in der Breite höchstens 3 Booten Platz bot und zeitweise parallel zur Autobahn verlief. Aber Zeit um die landschaftlichen Gegebenheiten zu betrachten blieb uns sowieso keine, denn plötzlich waren die Wolfsdrachen auf unserer Welle und versuchten vorbeizuziehen. Mehrfach hallten die Kommandos ihres Bootes bis zu uns hinüber, doch wir fuhren konzentriert unseren 48er-Schlag weiter und blieben auf gleicher Höhe. Nach mehreren Kilometern wechselten sie ihren Steuermann und verloren dabei an Fahrt. Diesen Moment nutzten wir und zogen mit einem Zwischenspurt ersteinmal davon. Unser Vorsprung hielt jedoch nicht lange, denn in der nächsten 90°-Kurve (Kilometer 15) quetschten sie sich innen fast vorbei. Nur mit einer immensen Kraftanstrengung bei gleichzeitiger Schlagzahlerhöhung gelang es uns Schritt zu halten.

Nachdem zu spüren war, dass beide Boote gleichwertig unterwegs waren, verständigte man sich gemeinsam an die zwei Boote vor uns ranzurutschen. Mehrfach wechselten wir die Führung ehe ein erneuter Steuermanntausch der Wölfe dazu führte, dass sich beide Boote berührten und in Richtung der Uferpromenaden schossen (Kilometer 18). Glücklicherweise ging es für beide Boote glimpflich aus, dafür hatte sich der Abstand zu den Plätzen 2 & 3 wieder vergrößert. Doch wie bereits zuvor schlossen auch die Wolfsdrachen wieder auf und wir kamen dem Boot der auf Platz 3 liegenden Sonntagsfahrer immer näher. Gut 2km vor dem Ziel liefen wir dann gemeinsam auf sie auf. Während die Wolfsdrachen links vorbeigingen, versuchten wir unser Glück auf der rechten Seite. Leider setzten sich die Sonntagsfahrer dann auf unsere Welle und ließen nicht von uns ab. So zogen die Wolfsdrachen davon und holten sich sogar noch die Zweitplatzierten. Wir hingegen lieferten uns einen harten Kampf um Platz 4. Auf den letzten 200m war plötzlich etwas Luft zwischen den Booten und wir setzten zum Endspurt an, der uns dann gute 3 Bootslängen Vorsprung sicherte. Stolz auf unsere Leistung verließen wir unseren Kahn, einige eher krumm als aufrecht und doch überglücklich. So skandierten wir grinsend "Das sind nicht 20 Kilometer - nie im Leben kleiner Peter!". Ein Pokal in Form eines Minipaddels samt Urkunde rundeten das tolle Ergebnis ab. Nie im Leben hätten wir gerechnet, dass es so eng werden würde & die Zielstellung von Alex ("...unter 2 Stunden") wurde in 1:44,25 h deutlich unterboten. Und auch der Abstand zu den in Oberhausen dominierenden Wuppertalern war mit genau einer Minute verschwindend gering. Berlin wir kommen wieder!!!

Rostock - 3. Rostocker IndoorCup - 03.01.2009

Kurzes Vergnügen: Zwei Rennen gegen das Boot vom RKC. Erstes Rennen nach knapp 20 Sekunden gewonnen. Anschließendes Viertefinale ähnliches Bild: RKC am Rand aber dann doch nicht den Sack zugemacht und nach etwas mehr als 1 Minute die Niederlage kassiert.

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